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Rubrik: Pflanze / Tier / Thema des Monats

 

Oktober 2018: Die Nebelkappe ( Clitocybe nebularis )

Nebelkappe

Die Nebelkappe, auch Nebelgrauer Trichterling bzw. Graukappe genannt. Die Nebelkappe wächst oft mit dem Violetten Rötelritterling zusammen. Junge Nebelkappen sehen wie der Wohlriechende Schneckling aus, sind aber nie schmierig und riechen weniger gut.

Die Myzelien beider Arten breiten sich im milden Waldhumus radial aus und erzeugen dichtbestandene Hexenringe von mehreren Metern Durchmesser. Man findet sie daher oft im selben Wald beisammen, vor allem ab September, der Hauptzeit der Nebelkappen. Aber auch schon ab August bis November. Der Hut 5-20cm breit, anfangs gewölbt, später flach und in der Mitte eingedellt, am Rand immer leicht eingerollt,graubraun, in der Mitte etwas dunkler, oft mit weißlichem Belag bestäubt.

Der Stiel 50-100 x 15-20mm, zur Basis verdichtet und etwas knollig, blasser als der Hut, ziemlich brüchig, faserig, hohl. Das Fleisch der Nebelkappe ist dick, weiß, der Geruch streng, etwas süßlich. Die Lamellen dicht herablaufend, weißlich, später eher gelblich getönt. Das Sporenpulver ist cremefarbig.

Der Riesenrötling wurde schon mit Nebelkappen verwechselt. Auch graugefärbte Seitenritterlinge sehen manchmal ganz ähnlich aus. Die Nebelkappe gilt als essbar, bei manchen Personen bestehen allerdings Unverträglichkeiten, Durchfall, Erbrechen und starke Übelkeit, ( Krankenhaus). 1998 kam es in Rostock zu 6 Vergiftungen. Die Pilze wurden zu wenig erhitzt bzw. gekocht. Das Kochwasser immer weggießen. Bei zu kurzem Erhitzen können die hitzebeständigen Toxine möglicherweise noch nicht vollständig zerstört worden sein.

Text und Foto: J. Staffeldt


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